Video: „able to keep a mask on the flaneur at all times“ • Judith Haman

„able to keep a mask on the flaneur at all times“
Judith Haman

Video; Produktion: Heiner Metzger
http://www.hierunda.de

Hamburg 2020

Video: Le clou du prophète • Judith Haman

Le clou du prophète

Konzept: Judith Haman

Video, Cut, Produktion:
Heiner Metzger

Hamburg 2020

Windbeutel • Rauminstallation 2002 Ziviljustizgebäude Hamburg • Judith Haman • neue Videos

W I N D B E U T E L

War eine Rauminstallation bezogen auf die Architektur und Geschichte der Grundbuchhalle, dem Erweiterungsbau des Ziviljustizgebäudes; Sievekingplatz 1, 20355 Hamburg,  erbaut 1928-1930, der Architekt war Oberbaudirektor Fritz Schumacher.

Der in den Innenhof vorspringende gerundete Flügel (hufeisenförmig) enthält eine durch drei Geschosse reichende 
Oberlicht-Treppenhalle mit Flurgalerien als einzigen architektonisch herausragenden Innenraum. 
Die Halle zeigt die Eisenbetonpfeiler ihrer Konstruktion, dazwischen sind farbige keramische Balustraden gestellt (Bildhauer Kuöhl). 
Die Treppe hat zur Halle hin ein den Balustraden zugehöriges Geländer. 

Zur Rückseite hin besteht das Geländer aus einem in Form von Hakenkreuzen gegliedertes Eisengitter. 
Die ausgehenden Flure von der Treppe kommend sind verbunden mit dem Altbau des Ziviljustizgebäudes und der hufeisenförmigen Lichthalle.Die „Lichthalle“ war seit 1930 Schauplatz von Verhandlungen, Vorträgen,
Treffen des Senats und der Richter und auch ein Ort für Festlichkeiten.
Prof. Peukert sprach vom „Gestapo-Anbau“.
Fritz Schumacher wurde 1933 zwangspensioniert.
Die letzten Hinrichtungen im Keller der Grundbuchhalle waren zum Kriegsende.

Aktuell dazu:
Bislang unbekannte Akten wurden gefunden „wie Hamburger Richter in der NS-Zeit urteilten“ (ARD Panorama 3.9.2019).
und
„Für Führer, Volk und Vaterland, Hamburger Justiz im Nationalsozialismus“, 
Klaus Bästlein, Helge Grabitz, Wolfgang Scheffler (Red.)
Justizbehörde Hamburg (Hg.),
1. Auflage 1992, Nachdruck 2019 
mit einer Einführung zur Neuauflage von Klaus Bästlein

mehr über Windbeutel >>>

Video # 2
Eröffnungskonzert:
Komposition „Die Lücke des Subjekts“, 
von Heiner Metzger
mit
Ge-Suk Yeo – Sopran
Hannes Wienert – Saxophon
Helmuth Neuman – Trompete; Perkussion
Heiner Metzger – Altklarinette

Soloset bei der Ausstellung Postdigital – Utopie und Un-Raum 10. – 20.Oktober 2019 • Atelierhaus Breite Strasse 70

Samstag 12.Oktober 2019 • 19 Uhr
Atelierhaus Breite Strasse 70
Breite Strasse 70 22767 Hamburg / Altona

im Rahmen der Ausstellung 
Postdigital – Utopie und Un-Raum
10. – 20.Oktober 2019 

musikalische Postdigitalperformance


Trautonia Capra + Matthias Schuster

Heiner Metzger 
solo – Styroporplatte + soundtable

O.T. 2018

Video: Köln, Berlin, Hamburg, Rom: Die Spiesserlein reissen alles ab! Performancevideo mit Dirk Thiele beim Offenen Atelier von Judith Haman am 28. September 2019

Video von Feuerloescher TV über die Performance von Dirk Thiele und Impressionen von der Ausstellung Offenes Atelier Judith Haman am 28.9.19

Sa. 28.9.19 ab 12 Uhr: Offenes Atelier Judith Haman – mit Dirk Thiele (Berlin)

Atelier Judith Haman
Gastkünstler: Dirk Thiele, Berlin

Mörkenstraße 9, 22767 Hamburg
Sonnabend, 28.9. 2019 und Sonntag, 29.09.2019, 12 – 18 Uhr

the dark side of the sea,  2019,  Kohle / Kreide auf Leinwand,
J. Haman

Dirk Thiele
28.9.2019, ab 15 Uhr, Performance

„Hello es geht bei der Aktion darum, den runden römischen Tempel in COLONIA wieder aufzubauen, deshalb verkoofe ich die Maske des Apoll, die Spiesserlein reissen ja alles ab, COLONIA UGLY EST“
QUOD DEUM

Welche Farben hat die Stadt? Projekt von Judith Haman • April – Juni 2018 im Werkhaus Münzviertel

Welche Farben hat die Stadt? 

Ein Projekt von Judith Haman
April bis Mitte Juni 2018, Werkhaus Münzviertel, Rosenallee 11, 20097 Hamburg

Konkret wurde die Frage anhand der Aufenthaltsorte der Teilnehmer. Welche Farbe dominiert dort und auf den Wegen zum Werkhaus. Tägliche Eindrücke, die schnell eine Vorlage für bildnerische Arbeiten auf Papier gaben. Pigmente mussten erst gemischt, mit Bindemittel malfertig gemacht werden.
Die Farbnamen, in den Sprachen der Teilnehmer notiert, generierten Tabellen und Diskussionen über Farbnuancen, ihre genaue Bezeichnung in der arabischen Sprache, in Farsi, Deutsch und Französisch. Vergleiche der aktuellen Umgebung mit der früheren lösten Beschreibungen und Geschichten aus, über Länder und Orte der Kindheit und der Verwandten, Fluchtrouten und Sehnsüchte.
Bilder im Internet von den Heimatorten grundierten die angesprochenen Farben, die Schattierungen von Bäumen und Pflanzen im Viertel der Verwandten.
Und, welche Mischung kommt dem vertrauten Farbton am nächsten, löst das lichtblau Strahlende aus, gibt dem Erdton seine feuchte Schwere, deutet die Trockenheit von grünem Blattwerk an.
Monochrome Farbflächen auf einem beschichteten Karton, auf dickem Papier, in verschiedenen Formaten, mit Acrylbinder, Wasserfarben, mit Stiften, jedes Material hat andere Eigenschaften, die Bildresultate erstaunen, misslingen, geben Anstoß für weitere.

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Dokumentation des Projekts auf der Webseite >>>>

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Werkhaus Münzviertel zur Verschränkung von Pädagogik, Kunst & Quartiersarbeit
Das Werkhaus Münzviertel ist ein niedrigschwelliges Angebot für wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohte Jungerwachsene bis zu 27 Jahren, die von sozialstaatlich-institutionellen Kontexten nicht (mehr) erreicht werden sowie für Jungerwachsene, die aus ihren Heimatländern geflohen sind und sich im Asylverfahren befinden.
Das Werkhaus Münzviertel basiert auf der Idee, dass Lernprozesse über Produktionsprozesse erfolgen und orientiert sich an dem Konzept des Bauhauses: Parallelität von künstlerischer und handwerklicher Ausbildung. Durch Eigenständigkeit und Mitbestimmung sowie gemeinsame Projektarbeiten in den Bereichen Kunst, Gartenbau, Küche, Holz, Fahrrad und Tonstudio sollen die jungen Erwachsenen aktiviert und dazu motiviert werden, auch ihr eigenes Leben selbstbestimmt zu gestalten. Eine grundlegende Zielsetzung dabei ist es, die dafür wichtigen Eigenschaften wie Zuverlässigkeit, Eigenverantwortung und Alltags-Struktur zu vermitteln.“

 

City-Hof Protest: ein Entwurf von Judith Haman für die City Höfe • 7. Mai 2018

Eine Entwurfsarbeit von Judith Haman für die Aufforderung des Bündnis Stadtherz, 
mit künstlerischen Beiträgen den Protest gegen die geplante „Backsteinwurst“zu verstärken und Gegenentwürfen das große Potential der
denkmalgeschützten City-Höfe anzusprechen für ein Sozio-Kulturelles-Zentrum im „emanzipatorischen Spannungsfeld zwischen Kunstmeile
und dem sozialen Miteinander rund um den Hauptbahnhof.“

Abgabetermin: Montag, 07. Mai 2018, 11:00 -18:00 Uhr, Kunsthaus Hamburg, Klosterwall 15, 20095 Hamburg, im BBK BüroEure Arbeiten werden am 12. und 13. Mai 2018 im Foyer des Kunsthauses gegenüber des City-Hofs präsentiert.
Die Eröffnung  
ist am Freitag, 11. Mai 2018, 18:30 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufruf an die Hamburger Künstler*innenschaft: „Protest hat viele Formen“
Der City-Hof als Leuchtturm für Kunst und Soziales

Aufruf PDFProtesthatvieleFormen_web_finalNEU
Soli-Laden vom City-Hof e.V.http://www.city-hof.org/?page_id=2384

Wir freuen uns über jeden künstlerischen Beitrag gleich welcher Disziplin als solidarische Geste mit unserem Widerstand gegen den nach Gutsherrenart undemokratisch von „oben nach unten“ diktierten Abriss der denkmalgeschützten City-Hof-Hochhäuser.

Als Beweis das Kunst und Soziales als emanzipatorisches Kraftfeld zusammenpassen ohne sich gegenseitig darin zu verlieren hier unter dem Motto: „Es geht doch, man muss es nur wollen“ drei überregional bekannte Projekte:

das GRANDHOTEL COSMOPOLIS in Augsburg: http://grandhotel-cosmopolis.org/de/,
das VinziRast-mittendrin in Wien: https://www.vinzirast.at
das Haus der Statistik in Berlin: https://hausderstatistik.org

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City-Hof bleibt! Für den Erhalt und die Sanierung des Hamburger City-Hofs:
https://www.openpetition.de/petition/online/city-hof-bleibt-fuer-den-erhalt-und-die-sanierung-des-hamburger-city-hofs

Bündnis Stadtherz
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