FREI. 15.11.2019 – 22:00  KLINGDING RADIO  • PRÄSENTATION C.L. HÜBSCH + NEW PHONIC ART • FSK 93.0 MHZ

FREI. 15.11.2019 – 22:00 KLINGDING RADIO • PRÄSENTATION C.L. HÜBSCH + NEW PHONIC ART • FSK 93.0 MHZ

Freitag 15. November 2019 22.00 – 0.00
klingding radio FSK 93.0/101.4 mhz, Stream www.fsk-hh.org

Tracks von:
C.L. Hübsch (Köln) + Aufnahmen von seiner Präsentation#67 am 12.11.19 in der HfMT
er ist weltweit aktiv als Impromusiker, als Tuba Soloist und in zahlreichen Bands und Kollaborationen, aber auch als Komponist, Theatermusiker, Theoretiker, der über Impro-Konzepte und Spielansätze nachdenkt.

und eine Neuentdeckung:
New Phonic Art, mit Vinko Globokar, Michel Portal, Carlos Roqué Alsina und Jean-Pierre Drouet. 1969 eins der ersten Ensembles der freien Improvisationsmusik in Europa.
……………………… 
klingding • Radiosendung für aktuelle Musik
jeden 3. Freitag im Monat von 22. – 0.00 Uhr
Freies Senderkombinat Hamburg 93.0/101.4 mhz, Stream
Moderation: Heiner Metzger

9. November 2008: Ende der „Schonzeit“ – zum 70. Jahrestag der Progromnacht 1938 in Hamburg-Altona. Ein Rundgang mit Judith Haman

9. November 2008: Ende der „Schonzeit“ – zum 70. Jahrestag der Progromnacht 1938 in Hamburg-Altona. Ein Rundgang mit Judith Haman

9.11.2011 FSK Hamburg.
Ende der „Schonzeit“ – zum 70. Jahrestag der Pogromnacht 1938 in Hamburg Altona.
Die Radiosendung dokumentiert den Rundgang am 9. November 2008 in der Großen Bergstraße. Interview mit Judith Haman, deren Antrag auf Teilnahme an den Altonaer Gedenkveranstaltungen 2008 von den Bezirkstags Fraktionen CDU/SPD/Grüne abgelehnt wurden.


Radiofeature:
Die Pogromnacht 1938 in Hamburg Altona, wie 2008 und jetzt daran erinnert wird. FSK 93,0 • 9.11.2011

Umgebungsrecherchen in der Großen Bergstraße
Die „Kunst“ des Herrschens der Nationalsozialisten, wie sie sich auch in Altona zeigte, offenbarte sich für die Mehrzahl der Deutschen nicht nur in „Nacht- und Nebel-Aktionen“ der Gestapo, sondern vielmehr in dem
unheimlichen, jedoch entwaffnend harmlos erscheinenden System der gegenseitigen Überwachung auf Nachbarschaftsebene. Altona war in 32 Ortsgruppen unterteilt, die in Zellen und Blöcke und Hausgruppen 
gegliedert waren.
Der berüchtigte Obersturmbannführer Hubert Richter wohnte in der Großen Bergstraße 130b.
Die Große Bergstraße reichte damals vom Altonaer Bahnhof bis zum Nobistor. Hier war das Zentrum jüdischer Geschäfte in Altona. Die jüdische Gemeinde zählte etwa 2.500 Menschen, am 1.4.1933 kam es zu ersten Boykottaktionen gegen jüdische Geschäfte. 
Einen Tag nach der Pogromnacht, am 10.11.38, begannen Verhaftungen und Deportationen.

Der 70. Jahrestag der Pogromnacht am 9. November 2008 war Anlass für historische Recherchen über die Große Bergstraße und für die Veranstaltung eines Rundganges mit Filmen, Bildern und
Diskussion in der Blinzelbar, Große Bergstraße 158.

Die Einladung zum 9.11.2008 zeigte den Straßenplan der Großen Bergstraße von 1937 und Texte eines Flugblatts der Weißen Rose. Der Stadtplan und das Adressbuch von 1937/38 waren Grundlage für mich, eine Karte der Großen Bergstraße mit den damaligen Nebenstraßen anzufertigen und darauf die Hausnummern und Namen der Ladenbesitzer nach Unterlagen aus den Archiven einzutragen.
Flugblätter der „Weißen Rose“ wurden auch in Altona im Keller von Prof. Dr. Günther Braun gedruckt. Er war Chefarzt für Hautkrankheiten im Altonaer Krankenhaus.
Als jüdischer Arzt durfte er nicht mehr praktizieren, musste dann als „Krankenbehandler“ in seiner Wohnung Schillerstraße 40 arbeiten, bis er und seine Familie deportiert wurden.

Rundgang am 9.11.2008

Der Rundgang begann vom Nobistor kommend Große Bergstraße Nr.39, heute Louise-Schröder-Straße, damals gab es dort
• Emma Nickels, Fischladen, dann
• Abraham Katz, Frisiersalon. An den Rabbiner 
• Eduard Duckesz, der in Altona als Lehrer tätig war, ermordet 1944, wird auf dem gegenüberliegenden jüdischen Friedhof erinnert.
Drei Gebäude Große Bergstr.18, 20, 22 waren „Judenhäuser“. Hier wurden 
jüdische Altonaer bis zur Deportation auf engstem Raum untergebracht, denen man die Wohnungen weggenommen hatte; der Rundgang dokumentiert weiter die Wohn und Geschäftsorte von:
• Samuel Rosentreter,
• August Steinberg,
• Fiedlers Strumpfladen, dessen Inhaber Bernhard Rosen im Juli 1938 auswanderte,
• das Kaufhaus Gustav Nathan, daneben
• Max Salomon, im Hinterhaus
Ehrhorn,
• Katz,
• Lorenz,
• Eichberg,
Grünbaum,
• Nagelberg, dann
• Tauerschmidt,
• Sternberg,
• Bösenberg,
• Kitzky,
• Morgenstern, 
• Woll-Meyer,
• Rosenberg,
• Freudenberg.
Der Rundgang umfasste ca. 40 Hausnummernmit nachweislich jüdischen Bewohnern oder Besitzern. Bei dem Rundgang wurden alle Orte jüdischer Bewohner und Läden mit weißer Farbe auf dem Gehweg gekennzeichnet.
Große Bergstr. 219-223, vor dem ehemaligen Wohnort von • Maria und Paul Chrupella, Zeugen Jehovas, wurden vor 2 Jahren die einzigen Stolpersteine in dieser Straße verlegt.

Auf dem Frappant Gelände, Nr.166-180 standen auch nach ’45 noch einige Stadthäuser, Dokumente über die ehemaligen Besitzer waren nicht aufzufinden. 
Welche Umeignung hatte hier während der Nazizeit stattgefunden? 
Die Häuser wurden in den 70er Jahren abgerissen und das erste Einkaufszentrum Deutschlands, das Frappant gebaut, demnächst steht hier ein Ikea-Klotz, mitten im Wohngebiet.

An der Ecke Große Bergstr. 250/ Altonaer Poststraße war das
• Cleja-Stift mit kleiner Synagoge und jüdischem Altenstift; es wurde später zum „Judenhaus“ erklärt. Nach 1948 genehmigte die  Baubehörde Hamburg Gewerbetreibenden den Teilwiederaufbau;  der Eintrag über die Eigentumsverhältnisse im Grundbuch fehlt.

Letzte Station des Rundgangs war Große Bergstr. 264/266 „Handelshof“, ehemals Amt für Beamte des NSDAP Reichsbund, Stadtkreis Altona und Teil der Gemeindeverwaltung, bis vor 5 Jahren war hier das Altonaer Finanzamt.
Auf Anfragen in einigen Läden, wer denn Vorbesitzer des Hauses gewesen sei oder Fragen nach den Eltern, die den Laden übernommen hatten, bekam ich unklare oder recht abweisende Antworten.

Dem Kulturausschuss im Altonaer Rathaus wurden diese Recherchen vorgestellt mit dem Anliegen, die Gedenkveranstaltung des Bezirksamtes zur Pogromnacht mit dem Rundgang auf der Großen Bergstraße
zu erweitern. Um sich vor Ort die nachbarschaftlichen Verhältnisse vor Augen zu führen, die es möglich machten, daß sämtliche jüdische Ladenbesitzer und Bewohner vertrieben und deportiert wurden.

Die Fraktionen CDU/SPD/Grüne/GAL entschieden dagegen. 
Die behördliche Gedenkfeier fand auf dem Platz der Republik statt.

Weitere Dokumente zum Rundgang von Judith Haman, mit dem Flugblatt der Weißen Rose und anderen Verweisen, sind auf der der Website: http://www.hierunda.de/archiv/Blinzelbar2008/Begegnung_Blinzelbar_Pogromnacht_20081109.html

FREI. 18.10.19 22:00 KLINGDING RADIO • Studiogast: Prof. Dr. Rolf Bader • FSK 93,0 MHZ

FREI. 18.10.19 22:00 KLINGDING RADIO • Studiogast: Prof. Dr. Rolf Bader • FSK 93,0 MHZ

Freitag 18. Oktober 2019  22.00 – 0.00
klingding radio  FSK 93.0/101.4 mhz, Stream www.fsk-hh.org

Studiogast: Prof. Dr. Rolf Bader

mit Tracks seiner CD: Tonal Partials (2013 Stereoculture)
    
 „Die Idee der CD ist es, ein Tonsystem zu definieren. Ein PlugIn spielt dann nur Klänge, deren Grundtöne, aber auch deren Partialtöne, die alle nur aus diesem Tonsystem stammen.

  Musik und künstliche Intelligenz, moderne Phonogramarchive,
die diese Methoden verwenden. 
>>CoMSAr

•  Die Kulturtheorie der  
Physical Culture Theory, eine Beschreibung von Musik/Kultur als physikalische Impulse Patterns, welche durch Musikinstrumente laufen, als Schall abgestrahlt im Ohr rekonstruiert werden und im Gehirn als Nervenströme weiterfließen. 

Da beide Systeme selbstorganisierend sind, kann Kultur als synergetisches ‚Wesen‘ verstanden werden, bei der Bedeutung
durch raumzeitliche Muster ersetzt werden.“

Rolf Bader ist Professor für Systematische Musikwissenschaft
an der Uni Hamburg, seine Forschungsschwerpunkte sind
Musikalische Akustik und Musiksignalverarbeitung, Musikhardware- und -softwareentwicklung,
Musikethnologie, Musikpsychologie und Musikphilosophie.

Er arbeitete als professioneller Musiker, Komponist und Künstler und leitete Aufnahmestudios. Als Ethnomusikologe war er ab 1999 in Bali, Nepal, Thailand, Kambodscha, Myanmar, Sri Lanka, China und Indien.

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klingding • Radiosendung für aktuelle Musik
jeden 3. Freitag im Monat von 22. – 0.00 Uhr
Freies Senderkombinat Hamburg 93.0/101.4 mhz, Stream
Moderation: Heiner Metzger
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Soloset bei der Ausstellung Postdigital – Utopie und Un-Raum 10. – 20.Oktober 2019  •  Atelierhaus Breite Strasse 70

Soloset bei der Ausstellung Postdigital – Utopie und Un-Raum 10. – 20.Oktober 2019 • Atelierhaus Breite Strasse 70

Samstag 12.Oktober 2019 • 19 Uhr
Atelierhaus Breite Strasse 70
Breite Strasse 70 22767 Hamburg / Altona

im Rahmen der Ausstellung 
Postdigital – Utopie und Un-Raum
10. – 20.Oktober 2019 

musikalische Postdigitalperformance


Trautonia Capra + Matthias Schuster

Heiner Metzger 
solo – Styroporplatte + soundtable

O.T. 2018

Video: Köln, Berlin, Hamburg, Rom: Die Spiesserlein reissen alles ab! Performancevideo mit Dirk Thiele beim Offenen Atelier von Judith Haman am 28. September 2019

Video von Feuerloescher TV über die Performance von Dirk Thiele und Impressionen von der Ausstellung Offenes Atelier Judith Haman am 28.9.19

Sa. 28.9.19 ab 12 Uhr: Offenes Atelier Judith Haman – mit Dirk Thiele (Berlin)

Atelier Judith Haman
Gastkünstler: Dirk Thiele, Berlin

Mörkenstraße 9, 22767 Hamburg
Sonnabend, 28.9. 2019 und Sonntag, 29.09.2019, 12 – 18 Uhr

the dark side of the sea,  2019,  Kohle / Kreide auf Leinwand,
J. Haman

Dirk Thiele
28.9.2019, ab 15 Uhr, Performance

„Hello es geht bei der Aktion darum, den runden römischen Tempel in COLONIA wieder aufzubauen, deshalb verkoofe ich die Maske des Apoll, die Spiesserlein reissen ja alles ab, COLONIA UGLY EST“
QUOD DEUM

Frei. 20.9.19  22:00 klingding radio  • we`ll hear What was– blurred edges 2019 records #2 • fsk 93.0

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Freitag 20. September 2019  22.00 – 0.00
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Records #2
of the
blurred edges Festival für aktuelle Musik Hamburg
30. Mai bis 16. Juni 2019


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Judith Haman zu Gast bei „Kleine Formate“ 13. – 15. 9. 2019 Atelierhaus Breite Straße

Eröffnung am 13.9. um 19 Uhr


Mit vier Bildern von Judith Haman als Gast von Stilla Seis
und vier weiteren Gästen

Genaues auf der website des Atelierhaus Breite Straße 70
22767 Hamburg >>> http://breitestrasse70.de/?p=301